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21.05.2019 - Hohe Pegelstände an Erms und Neckar


Nürtinger Zeitung - PHILIP SANDROCK

Regenfälle sorgen für hohe Wasserstände an den Flüssen und Bächen in der Region – keine kritischen Situationen

Der andauernde Regen im Land sorgt für steigende Pegel an den Flüssen in der Region. Zwar stiegen die Wasserstände bis Redaktionsschluss nicht auf kritische Höhen - die Gemeinden und Freiwilligen Feuerwehren sind dennoch in Bereitschaft. Es herrscht eine Hochwasservorwarnung.

Momentan sei die Feuerwehr in Nürtingen nicht im Einsatz, sagt Rolf Binder, der Kommandant der Abteilung Stadtmitte. Es gebe zwar eine Hochwasservorwarnung, aber es sei noch kein Gewässer über die Ufer getreten.
Klaus Riehle, beim Tiefbauamt der Stadt zuständig für die Stadtentwässerung und den Hochwasserschutz, sieht das Risiko nicht beim Neckar - hier gab es bis Dienstagabend nur eine Vorwarnung. Kritischer sei die Lage in den Nebenflüssen, die durch Nürtingen fließen. So hätten beim Tiefenbach/Saubach an den kritischen Stellen – der Verdohlung unter dem Technischen Rathaus und der Fußgängerbrücke bei der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule nur noch etwa 20 Zentimeter bis zu einer kritischen Höhe gefehlt. Bei der Steinach seien es 40 bis 50 Zentimeter. „Wir haben dort keine Pegel, mit denen wir messen können, deshalb müssen wir die Lage vor Ort selbst einschätzen“, sagt Riehle. Betroffenen seien vor allem die östlichen Nebenflüsse des Neckars. So meldete auch die Hochwasservorhersagezentrale des Landes an Echaz und Erms stark steigende Wasserstände. Die Hochwasserexperten der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg prognostizierten vereinzelt Höchstwerte im Bereich eines 20-jährlichen Hochwassers.
„Bei uns ist die Lage völlig entspannt“, sagte Bempflingens Bürgermeister Bernd Welser Dienstagnachmittag. Zwar steige das Wasser der Erms - allerdings sei der Pegel noch weit von einer für die Gemeinde kritischen Höhe entfernt. Das bestätigte auch Neckartenzlingens Feuerwehrkommandant Gerd Lohrmann – zwar habe die Flutmulde im Ort schon angesprochen und das Wasserkraftwerk sei abgeschaltet worden, aber der Wasserstand sei noch nicht kritisch. Die Feuerwehr werde den Wasserstand weiter beobachten.
Der Boden sei nicht mehr aufnahmefähig, sagt Klaus Riehle. Alles was jetzt noch an Niederschlag falle, gehe direkt in die Gewässer, das wiederum bedeute steigende Pegel. Deshalb hofft er auf besseres Wetter: „Wenn der Regen nachlässt, könnte ich heute Nacht ruhiger schlafen.“
 

Dieser Artikel wurde original aus dem/der Nürtinger Zeitung entnommen,
wir übernehmen keine Verantwortung für den Inhalt.

Freiwillige Feuerwehr Neckartenzlingen

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